Gehölzrandstauden

Centaurea-montana-Amethyst-in-Snow
Abb.: Centaurea montana
'Amethyst in Snow'

Gehölzrandstauden mögen zwar einen unscheinbaren Namen tragen, doch ihre positiven Charaktereigenschaften machen sie für den Garten unentbehrlich. Sie sind quasi das i-Tüpfelchen einer jeden Pflanzung. Denn wie kaum eine andere Pflanzengruppe können sie sich perfekt auf den Wechsel der Lichtverhältnisse im Tagesverlauf einstellen und begeistern trotz dieser Bescheidenheit mit vielfältigen Blütenformen und –farben.

Was Sie wissen sollten
Unter natürlichen Bedingungen sind Gehölzrandstauden all jene Pflanzen, die – wie es ihr Name verrät – den offenen Gehölzrand besiedeln und in direkter Nachbarschaft zu Sträuchern und Bäumen ihr Plätzchen finden, an dem sie sich wohl fühlen.

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 Und da auf der Nordseite eines Waldes die Gehölzrandsituation eine andere ist als auf der wärmeren Südseite, unterschieden sich auch die Lebensbedingungen der Gehölzrandstauden. Im kühleren, halbschattigen oder wechselschattigen Bereich des Gehölzrandes lassen sich beispielsweise Bärentatze und Riesensteinbrech gerne nieder, während Nieswurz und Herbstanemone den offenen warmen Gehölzrand lieben.

Anspruchslose Gartenlieblinge
Besonders anpassungsfähige Arten sind unter anderem Kaukasusvergissmeinnicht und Waldgeißbart. Sie kommen selbst im steten Wechsel von Licht und Schatten bestens zurecht und sogar der stärksten Wurzelkonkurrenz von Bäumen trotzen sie mit Leichtigkeit. Nur extreme Hitze und längere Trockenheit machen ihnen zu schaffen.

Vielfältige Standorte
Wie bereits erwähnt, geben sich Gehölzrandstauden mit einem Standort unter, zwischen oder vor Bäumen sowie Sträuchern zufrieden. Doch auch im Umfeld von Hecken finden die Pflanzen ihren Platz, den sie übrigens liebend gern mit ihresgleichen teilen. Kombiniert man tolerante Arten, die andere nicht verdrängen, lassen sich so die schönsten Blütenteppiche verwirklichen. Nur sich stark ausbreitende Gehölzrandstauden wie das Brandkraut beanspruchen einen Platz für sich allein.

Was ist bei der Pflege zu beachten?
Hier muss man nicht viele Worte verlieren: Besondere Pflege brauchen Gehölzrandstauden nicht! Sie bevorzugen einen lockeren, humosen Boden; Arbeit machen sie kaum. Selbst das Düngen können Sie sich sparen, denn die Stauden halten das Laub der Gehölze fest, woraufhin es mit der Zeit zersetzt wird und dann wiederum als Nährstofflieferant für die Gehölzrandstauden dient. Was will man als (Hobby-)Gärtner mehr?

Machen Sie es wie die Profis!
Viele Gehölzrandstauden blühen bereits im März und April, denn bedingt durch den unbelaubten Zustand der benachbarten Gehölze profitieren sie im Frühjahr von einer intensiven Sonneneinstrahlung. Doch wenn Sie eine geschickte Auswahl Ihrer Gehölzrandstauden treffen, können Sie sich bis in den späten Herbst hinein an wundervollen Blüten erfreuen. So verzaubert die bereits angeführte Herbstanemone bis in den Oktober hinein. Und hier noch ein Tipp für alle, die das Besondere mögen: Die Sorte Wild Swan ist eine Herbstanemone par excellence. Sie besticht mit ihrer wunderschönen Blüte aus weißer Oberblüte und blauer Unterseite und stellt so eine echte Besonderheit unter den Anemonen-Sorten dar.

Abb.: Centaurea montana 'Amethyst in Snow' Gehölzrandstauden mögen zwar einen unscheinbaren Namen tragen, doch ihre positiven Charaktereigenschaften machen sie für den Garten... mehr erfahren »
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Gehölzrandstauden
Centaurea-montana-Amethyst-in-Snow
Abb.: Centaurea montana
'Amethyst in Snow'

Gehölzrandstauden mögen zwar einen unscheinbaren Namen tragen, doch ihre positiven Charaktereigenschaften machen sie für den Garten unentbehrlich. Sie sind quasi das i-Tüpfelchen einer jeden Pflanzung. Denn wie kaum eine andere Pflanzengruppe können sie sich perfekt auf den Wechsel der Lichtverhältnisse im Tagesverlauf einstellen und begeistern trotz dieser Bescheidenheit mit vielfältigen Blütenformen und –farben.

Was Sie wissen sollten
Unter natürlichen Bedingungen sind Gehölzrandstauden all jene Pflanzen, die – wie es ihr Name verrät – den offenen Gehölzrand besiedeln und in direkter Nachbarschaft zu Sträuchern und Bäumen ihr Plätzchen finden, an dem sie sich wohl fühlen.

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 Und da auf der Nordseite eines Waldes die Gehölzrandsituation eine andere ist als auf der wärmeren Südseite, unterschieden sich auch die Lebensbedingungen der Gehölzrandstauden. Im kühleren, halbschattigen oder wechselschattigen Bereich des Gehölzrandes lassen sich beispielsweise Bärentatze und Riesensteinbrech gerne nieder, während Nieswurz und Herbstanemone den offenen warmen Gehölzrand lieben.

Anspruchslose Gartenlieblinge
Besonders anpassungsfähige Arten sind unter anderem Kaukasusvergissmeinnicht und Waldgeißbart. Sie kommen selbst im steten Wechsel von Licht und Schatten bestens zurecht und sogar der stärksten Wurzelkonkurrenz von Bäumen trotzen sie mit Leichtigkeit. Nur extreme Hitze und längere Trockenheit machen ihnen zu schaffen.

Vielfältige Standorte
Wie bereits erwähnt, geben sich Gehölzrandstauden mit einem Standort unter, zwischen oder vor Bäumen sowie Sträuchern zufrieden. Doch auch im Umfeld von Hecken finden die Pflanzen ihren Platz, den sie übrigens liebend gern mit ihresgleichen teilen. Kombiniert man tolerante Arten, die andere nicht verdrängen, lassen sich so die schönsten Blütenteppiche verwirklichen. Nur sich stark ausbreitende Gehölzrandstauden wie das Brandkraut beanspruchen einen Platz für sich allein.

Was ist bei der Pflege zu beachten?
Hier muss man nicht viele Worte verlieren: Besondere Pflege brauchen Gehölzrandstauden nicht! Sie bevorzugen einen lockeren, humosen Boden; Arbeit machen sie kaum. Selbst das Düngen können Sie sich sparen, denn die Stauden halten das Laub der Gehölze fest, woraufhin es mit der Zeit zersetzt wird und dann wiederum als Nährstofflieferant für die Gehölzrandstauden dient. Was will man als (Hobby-)Gärtner mehr?

Machen Sie es wie die Profis!
Viele Gehölzrandstauden blühen bereits im März und April, denn bedingt durch den unbelaubten Zustand der benachbarten Gehölze profitieren sie im Frühjahr von einer intensiven Sonneneinstrahlung. Doch wenn Sie eine geschickte Auswahl Ihrer Gehölzrandstauden treffen, können Sie sich bis in den späten Herbst hinein an wundervollen Blüten erfreuen. So verzaubert die bereits angeführte Herbstanemone bis in den Oktober hinein. Und hier noch ein Tipp für alle, die das Besondere mögen: Die Sorte Wild Swan ist eine Herbstanemone par excellence. Sie besticht mit ihrer wunderschönen Blüte aus weißer Oberblüte und blauer Unterseite und stellt so eine echte Besonderheit unter den Anemonen-Sorten dar.

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Acaena saccaticupula 'Blue Haze' / Blaues Stachelnüsschen
Acaena saccaticupula 'Blue Haze' / Blaues Stachelnüsschen
Wuchshöhe: 5-10 cm
Standort: sonnig, sonnig-halbschattig, halbschattig
Blütezeit: Mai-Juni
ab 3,75 € *
Acanthus hungaricus (balcanicus, long.) 'White Lips' / Balkan-Bärenklaue
Acanthus hungaricus (balcanicus, long.) 'White Lips' / Balkan-Bärenklaue
Wuchshöhe: 70 cm
Standort: sonnig, sonnig-halbschattig, halbschattig
Blütezeit: Juni-August
ab 4,75 € *
Acanthus mollis / Weiche Bärenklaue
Acanthus mollis / Weiche Bärenklaue
Wuchshöhe: Bis zu ca. 120 cm
Standort: sonnig, sonnig-halbschattig, halbschattig
Blütezeit: Juli - August
ab 4,25 € *
Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle' / Bärentatze
Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle' / Bärentatze
Wuchshöhe: 80-100 cm
Standort: sonnig, sonnig-halbschattig, halbschattig
Blütezeit: Juli-August
ab 5,75 € *
Acanthus spinosus / Stacheliger Bärenklau /  Dorniger Bärenklau
Acanthus spinosus / Stacheliger Bärenklau / Dorniger Bärenklau
Wuchshöhe: 30 - 80 cm
Standort: sonnig
Blütezeit: Juli - August
ab 4,25 € *
Aconitum cammarum 'Bressingham Spire' / Eisenhut 'Bressingham Spire'
Aconitum cammarum 'Bressingham Spire' / Eisenhut 'Bressingham Spire'
Wuchshöhe: 90-110 cm
Standort: sonnig, sonnig-halbschattig, halbschattig
Blütezeit: Juli-August
ab 4,95 € *
Aconitum napellus 'Rubellum' / Rosablühender Garten-Eisenhut
Aconitum napellus 'Rubellum' / Rosablühender Garten-Eisenhut
Wuchshöhe: 50-90 cm
Standort: halbschattig, halbschattig-schattig, schattig
Blütezeit: Juni-Oktober
ab 4,95 € *
Aconitum vulparia / Eisenhut
Aconitum vulparia / Eisenhut
Wuchshöhe: 100 cm
Standort: sonnig, sonnig-halbschattig, halbschattig
Blütezeit: Juli bis August
ab 4,75 € *
Aconitum x cammarum 'Bicolor' / Weiß-Blauer Eisenhut 'Bicolor'
Aconitum x cammarum 'Bicolor' / Weiß-Blauer Eisenhut 'Bicolor'
Wuchshöhe: 100 cm
Standort: sonnig, sonnig-halbschattig, halbschattig
Blütezeit: Juli bis August
ab 4,75 € *
Aconogonon alpinum  / Alpen-Bergknöterich
Aconogonon alpinum / Alpen-Bergknöterich
Wuchshöhe: 70 cm
Standort: sonnig, sonnig-halbschattig, halbschattig
Blütezeit: Mai bis Juni
ab 4,50 € *
Aconogonon campanulatum 'Album' / Himalaja-Glocken-Knöterich 'Album'
Aconogonon campanulatum 'Album' / Himalaja-Glocken-Knöterich 'Album'
Wuchshöhe: 80 cm
Standort: sonnig, sonnig-halbschattig, halbschattig
Blütezeit: August bis Oktober
ab 3,95 € *
Aconogonon campanulatum /
Himalaja-Glocken-Knöterich
Aconogonon campanulatum / Himalaja-Glocken-Knöterich
Wuchshöhe: 90 cm
Standort: sonnig, sonnig-halbschattig, halbschattig
Blütezeit: August bis Oktober
ab 3,95 € *
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